23. Januar 1960. Challenger-Tief.
Leutnant Don Walsh der U.S. Navy und der Schweizer Ingenieur Jacques Piccard tauchten mit dem Bathyscaph Trieste in das Challenger-Tief des Marianengrabens ab, der tiefsten Stelle aller Weltmeere. Der Tauchgang erreichte eine gemessene Tiefe von 10 916 Metern. Die Verweildauer am Grund betrug 20 Minuten und wurde verkürzt, nachdem während des Abstiegs ein äußeres Sichtfenster gerissen war.
Walsh und Piccard blieben bis 2012 die einzigen beiden Menschen, die das Challenger-Tief erreicht hatten, bis James Cameron mit dem Deepsea Challenger einen Soloabstieg unternahm. 2019 wurde die Tiefe im Rahmen der Limiting Factor-Expeditionen erneut erreicht.
The watch on his wrist: an Aquastar Model 60.
Walsh wore an Aquastar Model 60 on the Trieste descent, a fact he personally verified to Aquastar in his later years, sending the brand a photograph of the watch from his collection.
The Model 60, Aquastar’s cushion-case dive watch, was the first Aquastar reference in production. That a U.S. Navy lieutenant chose it for the deepest dive ever attempted by a crewed vessel is the earliest documented connection between the brand and the limits of human ocean exploration.
Eine lange Karriere nach der Tiefsee.
Walsh blieb nach dem Trieste-Tauchgang in der U.S. Navy und ging als Captain in den Ruhestand. Er promovierte in physikalischer Ozeanographie an der Texas A&M University. Er gehörte der US-Delegation bei den Seerechtsverhandlungen an und war unter anderem Präsident der Marine Technology Society und des Explorers Club, neben weiteren Funktionen in der ozeanographischen Politik und Forschung.
Er starb am 12. November 2023 im Alter von 92 Jahren.